Digitale Geräteverwaltung im Bau: Wie Kröger Bau mit SAM mehr Transparenz in die Maschinenplanung bringt
Kröger Bau ist ein Bauunternehmen, bei dem Maschinen, Fahrzeuge und Geräte täglich auf unterschiedlichen Baustellen im Einsatz sind. Neben dem eigentlichen Baugeschäft spielt deshalb auch die Organisation des Geräteparks eine wichtige Rolle: Wo steht welche Maschine? Auf welchem Projekt wird sie benötigt? Wie lange ist sie dort im Einsatz – und stimmen Planung und tatsächliche Nutzung am Ende miteinander überein?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich unter anderem Mirco Rönpage, Kaufmännische Leitung bei Kröger Bau. Zu seinen Aufgaben gehören Einkauf, Prozessoptimierung und die Weiterentwicklung digitaler Abläufe im Unternehmen.
Dabei gilt bei Kröger Bau nicht der Grundsatz, möglichst jeden Prozess um jeden Preis zu digitalisieren. Vielmehr wird regelmäßig geprüft, welche Abläufe sich sinnvoll verbessern lassen – und an welcher Stelle digitale Lösungen im Arbeitsalltag tatsächlich einen Mehrwert schaffen.
Genau aus diesem Ansatz heraus entstand auch die Suche nach einer Lösung für die Geräteverwaltung.
Heute nutzt Kröger Bau den Smart Asset Manager (SAM) von syniotec, um Maschinen und Geräte zentral zu verwalten, auf Baustellen zu planen und per Telematik auszuwerten.
Wenn Geräteinformationen vor allem in den Köpfen stecken
Vor SAM gab es bei Kröger Bau bereits eine einfache GPS-Verwaltung. Sie zeigte, wo sich einzelne Maschinen befanden. Eine durchgängige Geräteplanung oder zentrale digitale Geräteverwaltung gab es allerdings noch nicht.
Wenn eine Maschine auf einer anderen Baustelle benötigt wurde, begann der Prozess häufig mit einem Telefonat.
Wird das Gerät vor Ort noch gebraucht? Kann es abgeholt werden? Wo soll es als Nächstes eingesetzt werden?
Gerade bei kleineren Maschinen, die auch einmal von einer Kolonne auf dem Anhänger mitgenommen werden, lag dieses Wissen häufig direkt bei den Polieren und Bauleitern.
„Wo sich die Geräte befinden, war teilweise einfach in den Köpfen der Poliere und Bauleiter.“, so Mirco Rönpage.
Auch Betriebsstunden oder Kilometerstände mussten teilweise manuell eingeholt werden. Die Werkstatt dokumentierte Werte beispielsweise bei Inspektionen. Wurden Daten zwischendurch benötigt, wurde auf der Baustelle angerufen und anschließend mit Excel weitergearbeitet.
Für Kröger Bau war deshalb schnell klar: Gesucht wurde keine weitere reine Tracking-Lösung, sondern eine Software, die Geräteverwaltung, Planung, Telematik und Auswertung miteinander verbindet.
Die Suche nach einer Lösung dauerte mehrere Jahre
Kröger Bau hatte sich bereits länger mit verschiedenen Software- und Telematikanbietern beschäftigt. Mehrere Lösungen wurden geprüft, doch eine Anforderung erwies sich dabei als besonders wichtig.
Durch verschiedene Rahmenverträge können sich bei Kröger Bau Baustellenbereiche beziehungsweise Geofences überschneiden. Maschinen sollten trotzdem eindeutig geplant, Projekten zugeordnet und anschließend ausgewertet werden können.
Genau hier stieß das Unternehmen bei einigen Lösungen an Grenzen.
Mit SAM von syniotec fand Kröger Bau schließlich eine Plattform, die diese Anforderungen abbilden konnte und gleichzeitig deutlich über die reine Standortanzeige hinausgeht. Mirco Rönpage sagt dazu:
„Mit syniotec haben wir nicht nur ein Tracking-System, sondern eine komplette Geräteverwaltung, mit der wir Geräte disponieren, planen und auswerten können.“
Heute beginnt die Geräteorganisation im SAM Planer
Ein wichtiger Bestandteil im Arbeitsalltag ist heute der integrierte Planer. Maschinen und Geräte können im Voraus auf Projekte und Baustellen eingeplant werden. Dadurch ist nicht mehr nur sichtbar, wo ein Gerät aktuell steht, sondern auch, wo es eingesetzt werden soll.
Für Mirco Rönpage bedeutet das vor allem mehr Überblick. Er kann prüfen, ob Geräte korrekt geplant sind, ob die Zuordnung zu den jeweiligen Baustellen passt und ob Einsatz- und Belastungszeiträume miteinander übereinstimmen.
Gleichzeitig hat sich auch die Kommunikation im Unternehmen verändert.
„Wir müssen nicht mehr hinterhertelefonieren, wo sich die Geräte befinden oder wo sie geplant sind.“
Statt Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenzutragen, gibt es einen festeren Prozess rund um die Geräteplanung. Bauleitung, Werkstatt und Verwaltung arbeiten damit auf einer gemeinsamen Datengrundlage.
Aus Gerätedaten werden Informationen fürs Controlling
Für Kröger Bau ist der Standort einer Maschine jedoch nur ein Teil der Informationen, die im Alltag relevant sind.
Mindestens genauso wichtig ist die Frage: Wie wurde das Gerät tatsächlich genutzt?
Über SAM lassen sich Einsatz- und Belastungszeiträume rückwirkend nachvollziehen und anschließend im Controlling weiter auswerten. So kann Kröger Bau beispielsweise prüfen, ob die ursprüngliche Kalkulation eines Projekts mit der tatsächlichen Maschinennutzung übereinstimmt.
„Wir können heute sehen, ob unsere Kalkulationsansätze damit übereinstimmen, wie wir die Geräte tatsächlich nutzen.“
Auch Betriebsstunden und Kilometerstände stehen zentral zur Verfügung. Was früher teilweise telefonisch auf der Baustelle abgefragt und anschließend in Excel übertragen wurde, kann heute direkt aus den Gerätedaten heraus betrachtet werden.
Damit wird Telematik nicht nur zum Werkzeug für GPS-Tracking, sondern auch zur Grundlage für Planung, Auswertung und Controlling.
Die Digitalisierung endet nicht bei der Geräteplanung
Mit der Einführung von SAM ist der Digitalisierungsprozess bei Kröger Bau nicht abgeschlossen.
Im Gegenteil: Im laufenden Einsatz entstehen immer wieder neue Ideen, welche Prozesse zusätzlich digital abgebildet werden könnten. Ein Beispiel ist die eigene Werkstatt.
Bislang werden Inspektionsunterlagen teilweise noch klassisch über Dokumente und Ordner verwaltet. Mit dem SAM Werkstattmodul möchte Kröger Bau auch diese Abläufe künftig stärker digitalisieren.
„Mit dem Werkstattmodul wollen wir auch diese Prozesse digitalisieren und nicht mehr einzelne Inspektionszettel in Ordnern abheften.“
Geräteverwaltung, Telematik, Planung und Werkstattprozesse sollen damit langfristig immer stärker zusammenspielen.
Ein weiterer wichtiger Punkt für Kröger Bau ist die Zusammenarbeit mit syniotec. Während der Einführung und auch im laufenden Betrieb steht das Unternehmen regelmäßig mit dem syniotec Team im Austausch.
Fragen, Probleme und neue Anforderungen werden gemeinsam besprochen.
„Bei Problemen wurde immer schnellstmöglich nach einer Lösung gesucht – und meistens auch eine gefunden.“
Gerade weil sich Anforderungen in Bauunternehmen von Betrieb zu Betrieb unterscheiden, ist diese Zusammenarbeit für Kröger Bau relevant.
Nicht jeder Prozess muss dabei einfach digital nachgebaut werden.
Für Mirco Rönpage geht es vielmehr darum, bestehende Abläufe zu hinterfragen.
„Man sollte nicht versuchen, den aktuellen Prozess einfach eins zu eins digital abzubilden, sondern schauen, wo wirklich ein Mehrwert entsteht.“
Dieser Gedanke zieht sich durch die gesamte Digitalisierung bei Kröger Bau.
Nicht die Software steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie sich der Arbeitsalltag einfacher, transparenter und nachvollziehbarer gestalten lässt.
Für das Unternehmen ist SAM damit nicht nur ein Tracking-System, sondern eine Plattform, auf der Schritt für Schritt weitere Prozesse rund um Maschinen, Fahrzeuge und Geräte zusammengeführt werden können.